Donnerstag, Mai 31, 2007

Jump!

Ich soll ja ein Problem mit Vertrauen haben.
Sagt man.
Und mich nicht fallen lassen können.
Heißt es.
Was mich wirklich beschäftigt, behalte ich für mich.
Angeblich.
Und lasse niemanden Teil haben an meinen Gedanken, treffe die Entscheidungen alleine.
Wird gemunkelt.

Hab Nachsicht.
Und Geduld!
Und wenn ich über meinen Schatten springe,
in den Abgrund,
dann dreh dich bitte nicht weg.

"I'm falling..."

Montag, Mai 28, 2007

Inside

B.rain: Och neeeee! das ist jetzt nicht dein ernst oder?

B.rain: He e’art, ich rede mit dir!

H. e’art:Hmmm?

B.rain: Tu nicht so! ich weiß genau was du vorhast..

H. e’art: Ich hab gar nix vor..

B.rain: Aber du würdest!!

H. e’art: Aber..naja…ich denke..

B.rain: Ne, du denkst eben nicht! Wo hat uns das ganze denn letztes Mal hingebracht, als du den Weg vorgegeben hast hm? Genau, guck dich mal um..jemand hier außer uns beiden?

St.omach: Ähm! Also wenn du so fragst.

B.rain: Also du kannst gleich wieder ganz leise sein! Du gibst hier nicht den Ton an.

St.omach: Hey…wenn du nicht etwas freundlicher wirst, lass ich gleich die Schmetterlinge richtig los...

B.rain: Okay, okay nicht gleich so aggressiv werden. Was soll die Arme denn dann tun?

H. e’art: Vielleicht mal was, was ich sage.

St.omach: Find die Idee nicht schlecht!

B.rain: Was soll das denn jetzt? Meuterei auf der Bounty oder was? Du bist mal ganz ruhig, sonst hast du heute nix mehr zu tun. Und e’art, ich spiel gleich mal „wie lange kommst du ohne Sauerstoff aus.

H. e’art: Das würdest du nicht tun!

B.rain: Meinst du…ich hab gute connections zur Lunge.

B.rain: So Jungs, aber jetzt mal ehrlich, ich hab hier das sagen! Ich hab ein Gedächtnis, ich vergesse nicht so schnell den Dezember..oder Januar…oder die ganzen Monate danach, wo ich hier auf hochtouren lief.

H. e’art: Mir gings da auch nicht sonderlich gut, also beschwer dich mal nicht ja.

St.omach: Ich musste da echt absprecken...bitte nicht noch mal so.

B.rain: Seht ihr! Was sag ich denn? Also alles hört auf mein Kommando. E’art, du schließt dich jetzt ein bitte, ich trau dir nicht so recht. Und gib mir den Schlüssel.

H. e’art: Ich weiß nicht ob das so ne gute...

B.rain: Klappe, ich bin hier Chef!

H. e’art: Okay.

St.omach: Und ich?

B.rain: Weitermachen wie bisher! Und wehe du lässt noch mal Insekten los, das kann ich gerade gar nicht gebrauchen. Als wenn ich nicht schon genug zu tun hätte, als auch noch diese Fliegtiere zu unterdrücken. Manchmal hab ich das Gefühl ich bin der einzige hier mit Verstand!

H.e’art (durch die Tür): Würd ich so nicht abstreiten!

B.rain: Danke für diesen sinnvollen Beitrag. Können wir uns jetzt wieder den wichtigen Dingen zuwenden?

St.omach: Die da wären?

B.rain: Also erstmal setz ich noch ein paar Stresshormone frei..und ich schalt mal die Vergesslichkeit ein, damit sie die Pille liegen lässt…dann sollten die Hormone sie so überschwemmen, dass sie die anderen gar nicht merkt da drunter..

St.omach: Gute Idee. Und was ist mit e’art?

B.rain: Hm, ich schätze der muss noch ne weile da drin bleiben

H. e’art: WAS??? Lasst mich hier raus. Verräter!

B.rain: He e’art…es ist nur zu deinem besten. Manchmal weißt du einfach nicht, was du tust. Aber hey, ich mach ein bisschen schöne Musik an. Irgendwelche vorlieben?

H. e’art: hmmm

St.omach: Vergiss es, der hat keinen guten Musikgeschmack…nimm mal was Schnulziges.

H.e’art: Och , das tut immer so weh.

B.rain: Ich finds auch nicht so pralle…muss wieder Erinnerungen unterdrücken, aber dafür dann die komischen Gedanken zulassen…aber deine Entscheidung.

H.e’art: „Noooooo one careees“…huhuuuuuuuaaahahahaaaaa…*seufz*

B.rain: Oh Gott, bitte nicht!

St.omach: Ich will Schokolade! Regel da mal was rain.

B.rain: EINMAL MIT PROFIS ARBEITEN!!

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An dieser Stelle nochmals vielen lieben Dank an die ganzen Glückwünsche via Handy, Telefonat, Studi.VZ, Nachrichten, E-Mails, ICQ, gezeichnet oder einfach mal so ganz persönlich! Ich hab mich wirklich sehr gefreut und gelernt, dass ich mehr Menschen kenne, als ich dachte.
Gefeiert habe ich nicht, das kommt später und ich melde mich dann bei euch!

Mittwoch, Mai 23, 2007

Frischer Wind

Auch bei mir kam dieses Gefühl: Genug. Endlich mal was anderes sehen. Also hab auch ich mal meinen Blog aufgefrischt. So soll es nicht bleiben, keine Angst. Wenn ich die Zeit habe, werd ich das ganze nach meinen Wünschen umgestalten. Da es aber gerade an der Zeit mangelt, wird dies noch etwas dauern. Habt Geduld mit mir.

Donnerstag, Mai 17, 2007

Down under

Ich bin kein Mensch, der zu Depressionen neigt. Hab ich nie und auch das Studium und sonstige Hürden haben mich bis jetzt nicht dazu gebracht. Dennoch gibt es manchmal einfach den Punkt, an dem man körperlich und seelisch so Erschöpft ist, dass man sich am liebsten in sein Bett verkriechen und einfach nur weinen will. In der Phase versucht man meistens den Frust loszuwerden und wendet sich an Freunde. Wenn einem dann leichte Gleichgültigkeit und ein "Wie, das ist doch gar nicht so schlimm" entgegenschlägt, hilft das nicht gerade weiter. Und wenn dann noch einige äußere Faktoren Druck ausüben, ist dies auch sicherlich nicht so gut.
Ich werde jetzt ins Bett gehen und nicht weinen. Denn weiter bringt einen das nicht. Auch wenn ich das Gefühl hätte, als wäre ich an dem Punkt. Und gleichzeitig weiß ich, dass es noch schlimmer kommen wird. Und ich glaube wenn ich erst einmal damit anfangen würde, wäre ich depressiv.

Also Zähne zusammen und weiter. Ab ins arbeitsreiche Wochenende.

Mittwoch, Mai 09, 2007

Desillusioniert

Ich möchte euch nicht vorenthalten, was mir gestern ins Auge gesprungen ist.

"Liebe den Mann, der dich "hübsch" nennt und nicht "sexy".
Der dich zurückruft, auch wenn du aufgelegt hast.
Der wach bleibt, nur um dich schlafen zu sehen. Der deine Stirn küsst.
Der dich der ganzen Welt zeigen will, auch wenn du nicht zurecht gemacht bist.
Den, der sagt:" Was möchtest du heute essen, ich koche".
Den, der vor seinen Freunden deine Hand nimmt.
Warte auf den, der dir ständig sagt, was du ihm bedeutest und was für ein
Glückspilz er sei, dich zu haben.
Und der dich seinen Freunden mit den Worten vorstellt: "Das ist sie".
Liebe ihn, denn er liebt dich und wird es wahrscheinlich immer tun."

Spontan ist mir als erstes eingefallen: Gibt es nicht! Danach: Oh Gott, wie naiv kann man sein?
Ich möchte euch hier dazu anregen, weitere mögliche Kommentare abzugeben, wie man jemanden, der so etwas ernst nimmt am besten bezeichnet.
Aber mal der Reihe nach. Gut, ich könnte damit leben als "hübsch" bezeichnet zu werden, wobei mich das immer eher an eine Barbie erinnert. Da ich telefonieren wirklich hasse, ist der Mann, der anruft nachdem ich endlich auflegen durfte nicht wirklich gut dran. Und wer mich im Schlaf beobachtet wird nicht wieder die Gelegenheit bekommen dieses zu tun. Stirn küssen - okay, hat etwas väterliches. Wobei, mein Vater hat nie meine Stirn geküsst. Händchen halten? Ich bin eigentlich keine 16 mehr und wenn man ein Bier in der Hand hat, geht das auch so schlecht. Und wenn mir jemand ständig sagen würde, was ich ihm bedeute, dann würde ich das irgendwann nicht mehr glauben.
Okay, mit "das ist sie" vorgestellt zu werden hat schon was. Aber wer weiß, was da erzählt wurde? "Das ist sie...(die ich flachlegen will).". Oder: "Das ist sie...(die psychopatische Irre)." Auch nett: "Das ist (scheiße, wie war nochmal ihr Name)...sie!"
Tja, und ansonsten gehört ja auch nicht mehr viel um jemanden zu lieben nech. Also liebe Männer, wie ihr lest, müsst ihr nur folgende Sätze sagen und angeblich verfallen die Frauen euch dann. Aber probiert das bitte, bitte nicht an mir aus.

Mittwoch, April 18, 2007

Schläge machen Glücklich!

Ich habe mich jetzt ja im (hoffentlich) letzten Semester dazu entschieden, den Hochschulsport doch einmal auszutesten. Und siehe da: es macht tierischen Spaß. Jeden Dienstag lerne ich jetzt lateinamerikanische Tänze und Mittwochs folgt darauf Jiu Jitsu. Nun dachte ich mir: Gut, dass hast du damals schon einmal ein halbes Jahr gemacht und warst auch nicht schlecht. Und es hat Spaß gemacht. Ging also mit der Erwartung hin, wie im Tanzkurs lauter Anfänger zu haben und somit einen kleinen Vorteil erhaschen zu können. Prompt wurde ich eines Besseren belehrt: Mit einer Ausnahme haben ALLE Vorerfahrung. Und zwar wesentlich mehr als ich. Also durfte ich heute erstmal lernen, wie man richtig "fällt".

Ihr hört also: Begeisterung pur bei mir!
Ich werde natürlich weiter über mögliche blaue Flecke und (hoffentlich keine) Brüche berichten.

Eigentlich sollte man ja die Sorgen aus dem Leben nicht mit in diese Art Sport bringen. Aber es ist eine hervorragende Möglichkeit die Wut loszuwerden, die mich schon Monate begleitet. Die Wut, dass meine Freunde mich eiskalt haben Fallen lassen. Freunde, mit denen ich drei Jahre lang so weit es ging jedes Wochenende etwas unternommen habe. Die Freunde, die sagten "Aber Allie, du bist jetzt nicht einfach weg, wo ihr euch getrennt habt!". Nein, bin ich nicht...nicht freiwillig. Die Freunde, die denken, sie müssten sich entscheiden zwischen mir und meinem Ex-Freund. Nebenbei verstehen wir uns super und zwingen NIEMANDEN sich zu entscheiden. Die Freunde, die lieber zu den Leuten halten, mit denen sie die drei Jahre kaum etwas gemacht haben, statt hinter mir zu stehen. Die nicht zu mir stehen, weil ein kindisches Wesen wegen einer Kleinigkeit sauer auf mich ist. Diese Wut über diese Freunde kann ich jetzt endlich rauslassen.

Danke für diese Wut, sonst hätte ich wohl nicht wieder mit dem Sport angefangen. Und es tut echt gut - um mit diesen Freunden und den letzten drei Jahren abzuschließen.

Dienstag, April 17, 2007

How to treat a woman

Ich habe die letzten Tage das Gefühl bekommen, dass viele Männer nicht wissen, wie man mit Frauen umgehen sollte. Besonders das Anreden scheint ein Problem zu sein. Dass ein Freund mich liebevoll "Stück" nennt, ist ja noch in Ordnung. Gestern gab es aber so eine Situation. "Alena, ich hab hunger. Koch mir was!". Nein, diese Frage kam nicht von meinem Mitbewohner oder nicht vorhandenen Freund, sondern von einem Mitstudenten, der mich auf dem Weg aus dem Seminar noch ein Stückchen begleitete. So eine plumpe Anmache verdient doch nichtmal ein "Nein", sondern nur einen sehr kritischen Blick.
Ich wurde auch schon in sehr unpassenden Situationen von einem Freund als "Weib" oder einfach nur "Frau" bezeichnet. Wissen die Männer nicht mehr, wie man mit Frauen umgeht? Also Jungs, so wird das nichts. Da begrüßt einen ja der Mann an der Schlüsselvergabe in der Unibibliothek netter.

Es gibt jedoch auch die ein oder andere gloreiche Ausnahme, die es dann doch schaffen. Und manche Anreden zaubern einem immer wieder ein Lächeln aufs Gesicht. An diese sei hiermit einfach mal ein großes "Danke" gerichtet. Ihr scheint zu einer besonderen Sorte zu gehören. Aber das wusste ich schon immer.

Sonntag, April 15, 2007

Ich fühl die Sonne noch...

So folgt nun also der Urlaubsbericht der vergangenen Woche, den ich erfolgreich vor mir hergeschoben habe. Es wurde ja schon gemunkelt, dass die Sonneninsel in Wirklichkeit eine versteckte Entzugsklinik für Wein-Abhängige wäre. Da ist auch irgendwie etwas wahres dran, denn Wein wurde fast(!) gar nicht getrunken.
Das ich mich bei meinem Urlaub (der so nebenbei bemerkt eigentlich dazugedacht war, dass ich in meiner Bachelor-Arbeit voran komme), für Fehmarn entschieden habe, hat mehrere Gründe. Zum einen bin ich schon seit bald 20 Jahren mit dieser Insel bekannt. Zum anderen gibt es ne Menge Vorteile, die dafür gesprochen haben. Dazu zählen unter anderem viele Freunde und Bekannte die dort waren; dass ich mit meiner Mutter eine Woche da sein konnte und dass ich mich absolut stressfrei mit meiner Bachelor-Arbeit beschäftigen konnte, ohne abgelenkt zu werden.
Außerdem gibt es auf Fehmarn das beste Eis der Welt und sämtliche Geschäfte haben auch am Sonntag geöffnet. Raues Meer, (meistens) tolles Wetter und immer wieder die klasse Gesellschaft (Oldenburger!).
Wie kann man sowas nicht toll finden? Und so viel schöner als Touristikhochburgen am Mittelmeer. Beweise? Aber gern!

Wildes Meer, tolle Stimmung. Was will man mehr?



Exotisches Treibgut haben wir aber auch an unserem Strand.


Meine Mum und ich haben natürlich auch das Osterfeuer besucht. Ich bin wirklich froh, dass wir so ein tolles Verhältnis haben. Sie hätte mir aber ruhig etwas von ihrem künstlerischem Talent vererben können.

Und passend zu unseren schönen abendlichen Spaziergängen am Meer gab es tolle Sonnenuntergänge.


So, genug geschwärmt. Nebenbei war auch ausschlaggebend, dass ich den Urlaub völlig kostenlos genießen konnte, dank meiner elterlichen Sponsoren. Und ich habe es sogar geschafft, etwas für die Bachelor-Arbeit zu tun. Da ich die hier das erste Mal so erwähne, soll dazu noch angemerkt sein, dass das Thema "Politiker und Medien" ist und ich mich der spannenden Frage stelle, wie und warum Politiker und Journalisten die politische Kommunikation/Berichterstattung beeinflussen. Das ganze soll an dem uns bekannten Gerhard Schröder erläutert werden.

Oldenburg.
Für die Miturlauberin: Juli - Wir beide

Freitag, März 30, 2007

Sonne auf der Haut

So, ich verabschiede mich dann in meinen neuntägigen Urlaub. Wohlverdient werd ich mich auf der Sonneninsel erholen und...meine Hausarbeiten schreiben...
Zum Wasserski oder Surfen wird es wohl noch 'etwas' zu kalt sein, aber Skaten, Walken und Reiten sollten wohl drin sein.

Mittwoch, März 28, 2007

Stocksteif am Morgen

Da ich mich ja auch nicht um die schrecklichsten Aufgaben drücke, kommt hier nun also ein ganz fieses zweites Stöckchen. Die Aufgabe ist es, sich auf dem morgendlichen Weg in ein menschliches Wesen zu fotografieren. Drei Versionen bitte. Ich persönlich bin ja der Meinung, dass dies nur von einem Mann stammen kann. Entweder will er damit alle männlichen Wesen warnen, wie ich morgens neben ihm aussehen könnte. Oder es dient einfach der Vorbereitung für mittelmäßige Kommentare nach dem Motto: "Deine Haut ist morgens viel weicher als sonst!", was so viel heißen soll wie: "Verdammt, bist du verquollen."
Nun ihr Männer, überlegt euch was glaubhaftes:


Phase 1: Aufwachen


Natürlich nicht früh morgens, sondern wie es sich für eine Studentin gehört zur angenehmen Mittagszeit. Also Augen aufbekommen und irgendwie ins Bad kriechen.


Phase 2: Sauber, einigermaßen


Warum seh ich eigentlich nach dem Duschen schlimmer aus als vorher? Hm...es könnte vielleicht daran liegen, dass es unheimlich anstrengend ist eine angenehme Temperatur zu erreichen. An den roten Flecken im Gesicht sieht man, dass es doch nicht geklappt hat. "Heiß, heiß, heiß...puh...kälter...argh...kalt, kalt, kalt. Okay, aus und nochmal von vorn...kalt...brr...ja wärmer...autsch, zu heiß"...und so weiter.


Phase 3: Ein Mensch...oder so ähnlich.


Na siehst du, zumindest rennen jetzt keine Kinder mehr schreiend davon...hoffe ich.

Und da wir nun alle herzlich gelacht haben, wird dieses Stöckchen natürlich auch von mir weitergereicht: an den Rene und natürlich auch an meine Gildenkollegin. Und wehe einer drückt sich!!!

Freitag, März 23, 2007

Sometimes...

Wenn das Kartenhaus zusammenbricht und die Träume der Zukunft sich in Luft auflösen, stehst du vor der Frage: Was nun? Mir sagte mal jemand: Dir steht die Welt offen! Tja, nur warum bleiben immer genau die Wege versperrt, die man gehen möchte?

Der Tag hat eigentlich schon komisch angefangen: Aufgewacht um 8:30 Uhr, nach einem Traum, in dem mich ein Leguan in den Knöchel gebissen hat, woraufhin ich dringend eine Tetanus-Spritze brauchte, die mir die Ärztin aber nicht geben wollte. Komischerweise hab ich mich tags zuvor am Knöchel geschnitten und da ist wirklich eine Stelle. Vom gestrigen Tag hatte ich noch leichte Kopfschmerzen (nein, ich habe nicht gesoffen!) und bin ins Bad gekrochen um mir eine Schmerztablette zu gönnen. Danach wieder in Bett und natürlich konnte ich erstmal eine Stunde nicht wieder einschlafen. Habs dann aber doch irgendwie wieder geschafft und einen zweiten Traum gehabt, in dem ein Serienmörder alle Bahnfahrer und den Schaffner umgebracht hat. Als er keine Patronen mehr hatte, nahm er Batterien. Tja und irgendwann dachte ich mir: Dieser Film ist mit nerviger Musik unterlegt. Bis ich gemerkt hab, dass ich den Weckton meines Handys in den Traum eingebaut habe. Danach habe ich mich dann endlich mal an die Literaturliste meiner Bachelor-Arbeit gesetzt. Später ging es zum mensen und danach wieder an die Literaturliste. Dabei war ich so in die Arbeit vertieft, dass ich fast den Termin bei meinem Prof verpennt hätte. Also bin ich hingehetzt und durfte mir anhören, dass ich sein "Sorgenkind" sei, weil ich als einzige keine Zeit hatte mich neben den beiden anderen Hausarbeiten bis Ende März noch mit meiner BA-Arbeit zu beschäftigen.

Und wenn es kommt, dann dicke: Meine Planung für das nächste Jahr ist ins Wasser gefallen. Ich hatte mir schon mein Praktikum bei der deutschen Botschaft in Israel oder Irland bildlich ausgemalt, als ich die Nachricht bekomme, dass mein tolles "Vitamin B" nichts Wert ist, weil das Auswärtige Amt alle Bewerbungen zusammenlaufen lässt, damit die Botschaften sich dann die Praktikanten aussuchen dürfen. Nebenbei muss ich auch noch immatrikuliert sein, was dann nicht mehr der Fall wäre. Also hat sich auch die Vision von einem tollen Masterstudiengang in Berlin verflüchtigt, weil ich den erforderlichen Auslandsaufenthalt nicht habe. Naja, meine Schuld.

Morgen erwartet mich dann frühes aufstehen und 2 1/2 Stunden Bahnfahrt mit zwei schweren Taschen, Laptop und nem Koffer voller Bücher. Trotzdem: Nicht unterkriegen lassen, wo anders bewerben, Auslandsaufenthalt auf später verschieben und erstmal weitermachen.

Mittwoch, März 21, 2007

Stöckchen Vol.1

Schon vor einiger Zeit traf mich ein Stöckchen am Hinterkopf. Ich habe das immer wieder verdrängt, aber da mich nun schon das zweite erwischt hat, werd ich die mal abarbeiten. Außerdem hab ich das böse Gefühl, dass immer mehr dazu kommen werden, wenn ich sie einfach ignoriere.

Das Spiel geht folgendermaßen:

1. öffne deinen musicplayer (itunes, winamp, media player etc.)
2. stelle ihn auf shuffle/ random
3. drücke “play”
4. schreibe für jede antwort den songtitel, der gerade gespielt wird, auf
5. drücke für jede neue frage den “next” button
6. lüge nicht und tue so als ob du cool wärst… tipp’s einfach ein!

Dabei gibt es leider ein kleines Problem, auf das ich die lieben Leser hinweisen möchte, wenn sie sich gleich die Liste durchsehen: Ich habe sehr, sehr, sehr viel Musik auf diesem Rechner, die ich nicht höre. Dazu gehört auch ein gewisser Ordner "Techno". Und die Top 100 Charts der Jahre 1956-2003. Ihr könnt euch also denken, was für Musik sich darunter befindet. Da mir aber verboten wurde nur die Musik zu nehmen die ich wirklich höre, werd ich das also mit allen Titeln machen die ich habe. Tiiief durchatmen. Auf gehts: "The Soundtrack of my Life".


Vorspann:
"November Rain" - Guns n' Roses
Puh! Ich hatte Heino oder Schlimmeres erwartet.

Aufwachen:
"Human Touch" - Bruce Springsteen
Geht doch!

Erster Schultag:
"All because of you" - U2 live
Ich hab gerade dieses Bild vor Augen: Klein Alena mit Fluppe, Harley und Bier in der ersten Klasse. Anonsten will das aber nicht wirklich passen.

Verlieben:
"Anxiety" - Black Eyed Peas
Ähm ja. Eigentlich bin ich nicht so, wenn ich mich verliebe.

Das erste Mal:
"Take me tonight" - Alexander
Oh Gott. Oh nein. Bitte nicht! Das darf nicht wahr sein.
Ich lasse das ansonsten mal unkommentiert. Schnell weiter...hat bestimmt keiner gesehen!

Kampflied:
"Murphys Gesetz" - Roger Cicero
Ha! Es kommt so schlimm, wies es nur kann? Das passt zum vorhergehenden Lied.
Ansonsten: Werf ich mit Wattebällchen wenn ich kämpfe?


Schluss machen:
"Jumping Jack Flash" - Rolling Stones
I fell down to my feet and I saw they bled. Hm, muss ich mir Gedanken machen?

Leben:
"Let it be" - The Beatles
Yeah! And when the night is cloudy- there is still a light that shines on me..
Dieses Lied begleitet mich auch schon seeehr lange in meinem Leben.

Nervenzusammenbruch:
"Rebell Yell" - Scooter
Jaaa, davon kann ich durchaus einen Nervenzusammenbruch bekommen. Wobei die 90er ja auch ihre guten Seiten haben. Aber Scooter? Hmpf...ich mach besser weiter...

Autofahren:
"Die schwarze Barbara" - Heino
GAH! Ich wusste doch dass er kommt...kein Wunder, dass ich zwei Unfälle hatte, wenn mich solche Musik beim Autofahren begleitet. Ist wohl ganz gut, dass ich kein Auto hab.

Flashback:
"Down" - Blink 182
Hm, gar nicht mal so unpassend. Passt auf die letzten zwei-drei Monate. Teilweise.

Wieder zusammenkommen:
"Wherever you will go" - The Calling
Run away with my heart, run away with my hope, run away with my love. Na wenn er dann nicht wieder zu mir zurück kommt. Wann dann?

Hochzeit:
"Let there be love" - Simple Minds
Hm...tja. Hatte eigentlich nicht vor zu heiraten.

Geburt des ersten Kindes:
"I just wanna live" - Good Charlotte
Ist okay, darfst du ja. Wenn du dir noch etwa...zehn Jahre Zeit lässt, bevor du dich ankündigst.

Endkampf:
"Devil's Dance Floor" - Flogging Molly
Gut, das kann ich ruhig während meines Endkampfes hören. Ich komm eh nicht in den Himmel.

Todesszene:
"All i want for christmas is you" - Mariah Carey
Ach herrje...die Presswurst. Hm, bei meiner Todesszee? Ich liege dann sicher irgendwo im Schnee und eine Gruppe Wölfe erfreut sich an meinen kalten Gebeinen. Und sie singen im Chor: "I just want you for my own..more than you could ever know"

Beerdigungslied:
"Do you wanna dance" - Barry Blue
JA! Party und Tanz auf meiner Beerdigung. So wünsch ich mir das.

Abspann:
"I love rock and roll" - Joan Jett
Hm. Im Abspann das Leben in Kurzfassung? Sex, drugs and rock and roll!

Tja, was soll ich dieser Liste noch ergänzen? Außer, dass ich wirklich nicht geschummelt habe...leider. Aber versprochen ist versprochen.

Samstag, März 17, 2007

Abreagieren die 2.

Manche Geschichten wiederholen sich einfach immer und immer und immer...wieder und verlieren nichts an ihrer Bedeutung.
Deshalb frage ich nochmal: Wer schenkt mir einen Sandsack oder gibt mir was zum abreagieren?

Bier. Buxtehude. So aggressive Musik kann es gar nicht geben.

Freitag, März 16, 2007

Wer bin ich eigentlich?

Da so ein Blog ja eingentlich nur den Sinn der Selbstdarstellung hat (da ich nichts so Sinnvolles wie BILDblog schreibe, stimmt das sicherlich), werde ich mich nun auch mal vorstellen.
Dies wird aber nicht in eine Art Steckbrief ausarten, sondern in einem netten (hoffentlich!), kleinem Quiz verpackt. Wer also denkt mich gut zu kennen, der solls probieren. Alle anderen können mich so gerne etwas besser kennenlernen.

Das ganze geht folgendermaßen: Eine dieser Antworten gibt einen Punkt, die anderen sind falsch. Entscheidet euch für einen Buchstaben und schreibt die gesammelten Buchstaben in einen Kommentar oder schickt sie mir anders zu - ich werde euch dann sagen, wie viel stimmt und was nicht.
Nach einer gewissen Zeit kommt dann die Liste mit den richtigen Antworten in die Kommentarliste.

Wer 100% erreicht, dem lad ich zu selbstgemachten Cocktails oder alternativ einer Flasche Wein ein. Auf gehts!

Frage 1: Welche ist Allie’s Heimatstadt?

a) Oldenburg.

b) Hamburg.

c) Buxtehude.

Frage 2: Was kann Allie ganz gut?

a) Sie kann wirklich ohne Ende reden!

b) Diese Frau kann so zweideutig sein...

c) Feiern! Immer und überall.


Frage 3: Ohne was könnte Allie nicht leben?

a) Ohne Wow! Die ist süchtig!

b) Ohne Internet, sie hat sonst ja keine Freunde.

c) Ohne ihre Wärmflasche – Frostködel!

Frage 4: Was kann Allie gar nicht leiden?

a) Nachtisch.

b) Oh Gott, das ist zu viel zum aufzählen…

c) Gleichgültigkeit.

Frage 5: Was sind Allie’s Schwächen?

a) Die regt sich viel zu oft über irgendwas auf.

b) Süße Sachen.

c) Allie ist zu hibbelig, die sitzt nie still.

Frage 6: Welches ist Allie’s Lieblingstier?

a) Alle Arten von Bären.

b) Diese Vögel, die nicht fliegen können…genau…Pinguine!

c) Spinnen, die findet sie echt faszinierend.

Frage 7: Ohne was sieht man Allie nie herumlaufen?

a) Ohne ihre Brille.

b) Ohne irgendwelchen Schmuck.

c) Die klebt an ihrem Handy.

Frage 8: Was stimmt hier nicht?

a) Allie wurde als Kind „Banane“ gerufen!

b) Sie hatte bis zum Alter von 12 Monaten kein Haar auf dem Kopf.

c) Allie wurde als Kind mit dem Weihnachtsmann fotografiert und kam in die Zeitung.

Frage 9: Welche Haustiere hatte Allie zuletzt?

a) Das Kaninchen mit dem glorreichen Namen „Hoppel“.

b) Ein Aquarium mit ein-zwei noch lebenden Fischen.

c) Sie hat die Mäuse ihrer Schwester aufs Auge gedrückt bekommen.


Frage 10: Was trinkt Allie morgens zum Frühstück?

a) Ein heißes Getränk.

b) Saft mit vielen Vitaminen zum wach werden.

c) Frühstück? Die steht doch viel zu spät auf zum frühstücken.

Donnerstag, März 15, 2007

Frau Doktor bittet in die Notaufnahme.

Wenn die ganze Welt mal wieder scheiße ist, ihr euch langweilt, oder ihr einfach nur ein unbefriedigtes Helfer-Syndrom habt, dann werft den Pc an und geht auf diese Seite: www.parapluesch.de
Ja, ich hab schon ein paar von euch damit genervt...aber es macht wirklich einen heiden Spaß diese Tierchen zu kurieren.
Und da ich nun zur Chefärztin erkannt wurde, brauche ich jede Menge Assistenzärzte. Also wenn ihr eines der Kuscheltiere schon erfolgreich geheilt oder mit Stromschlägen umgebracht habt, dann meldet euch einfach mal.

PS: Ich nehme natürlich jedes Kuscheltier gerne an!

Sonntag, März 11, 2007

Wo ist der Sandsack?

Warum wird man eigentlich immer wieder auf irgend eine Art und Weise enttäuscht? Ob von Freunden, die sich als solche ausgaben, dich später aber fallen lassen. Oder von wichtigen Menschen, bei denen du eigentlich denkst, dass sie sich für dich einsetzen und es dann doch nicht tun. Habe ich einfach eine verkehrte Auffassung von Freundschaft, wenn ich davon aussgehe, dass mir ein Freund wichtig ist und ich mich für ihn einsetze? Dass ich den Mund aufmache, wenn er von anderen Menschen schlecht behandelt oder ausgegrenzt wird? Ist es nicht mehr selbstverständlich an Freunde zu denken und sie gerne um sich zu haben?
Vielleicht sehe ich das auch zu eng, aber ich denke schon man sollte hart differenzieren, wer Freunde sind und wer eigentlich eher zu den "Bekannten" zählt. Vielleicht habe ich ja doch mehr "Bekannte" als ich dachte und weniger Freunde, als ich ahnte.
Oder es mangelt mir einfach zu sehr an der Auffassung, dass Freundschaft heißt: "Der Andere muss sich bemühen." Ich dachte immer, das beruht auf Gegenseitigkeit.
Und warum passiert sowas immer genau dann, wenn man sie am Meisten bräuchte - diese Freunde?

Dazu kommt denn eine unglaublich positive Hausarbeit, bei der ich mich den ganzen Tag mit Krieg, Massenvergewaltigung und Verstümmelung befassen darf.

Eigentlich bin ich kein depressiver Mensch, aber da reicht auch der gute Tee und das tolle Wetter nicht mehr aus um die Laune zu heben. Gut, Frust rauslassen hab ich soeben getan. Noch Jemand eine Idee, was dagegen hilft?

Nachtrag: Habe ganz vergessen zu erwähnen, dass mein Professor (der mich bei meiner Abschlussarbeit betreut) leider eine ganz andere Idee hat wie diese aussehen soll, als ich. Somit hat er meine Fragestellung nochmal komplett umgeworfen. Danke!

Nachtrag 2: Damit sind natürlich nicht alle Freunde gemeint. Die gemeint sind werden sich sicher wiederkennen. Ansonsten fragt gerne nach. Danke für die Aufmerksamkeit und noch einen wunderschönen Sonntag!

Dienstag, März 06, 2007

Ein Happy End

Ja, ich habe wieder Internet! Endlich. Hat ja auch lange genug gedauert. Nach meinem letzten Telefonat und einem neuen Termin, traf ich mich also am Mittwoch mit den nettem Herrn in Pink. Der mir da sagte: "Sie haben eine Internetverbindung. Gehe hin und sei glücklich!". Naja, so weit war ich ja auch, nur: Ich konnte mich immernoch nicht einwählen. Als ich das erwähnte, sprach der Herr erneut: "Ich bin nur ein Medium, da ist eine höhere Macht für zuständig: Alice!"
Also wieder ein nettes Telefonat, diesmal mit Alice. Naja fast, es war ein Techniker. Interessant ist: Ich muss nun immer meine Telefonnummer angeben wenn ich anrufe und habe auf einmal keine Wartezeit mehr, sondern werde direkt durchgeschaltet.
Nach einem längeren Telefonat stellten wir fest: Das ist nicht mein Modem, das am Ende der Leitung zu Alice funkt. Da hat der nette Herr der Telekom doch tatsächlich den falschen Anschluss freigeschaltet. Also ein neuer Termin. Am Donnerstag. 12-16 Uhr wollte er kommen. Um 15 Uhr erreichte mich der Anruf von Alice:

"Ja..ähm...also...der Techniker wird nicht mehr kommen."
"Es ist doch noch gar nicht 16 Uhr."
"Ja also..(herumdrucksend) der kommt trotzdem nicht. Haben Sie vielleicht morgen nochmal Zeit?".

Ja hab ich, aber was wäre, wenn ich berufstätig wäre? Nun gut, drei Verabredungen, bei einer war der Techniker da. Schlechte Statistik. Am Freitag bekam ich dann wieder einen Anruf. Diesmal direkt der Techniker mit leicht nöliger Stimme:

"Ja aber ich kann da nichts machen. Ich hab doch schon geguckt. Ich war doch gestern da. Was soll ich denn machen?"
"Vorgestern!"
"Ja genau Vorgestern."
"Und was sie machen sollen? Woher soll ich das wissen? Alice sagt mir auch nicht bis ins Detail was da schief läuft. Sie haben wohl die falsche Leitung oder so freigeschaltet. Rufen Sie doch selbst da an."
"Äh ja. Ich meld mich dann nochmal."
"Jaja."

5 Minuten später:

"Äh ja, Telekom nochmal. Können sie mal den Stecker ziehen? Ich telefoniere gerade mit Alice."
"Ach! (Ich wollte schon applaudieren) Welchen Stecker denn? Kühlschrank, Fernseher, Pc?"
"Ähm. Modem natürlich."
"Ah ja. Okay, gezogen. Und nun wieder drin."
"Ich komm in 10 Minuten mal bei ihnen vorbei."
*seufz*

Als er dann kam, stellte sich doch tatsächlich heraus, dass er eine Leitung freigeschaltet hat, die irgendwo im Haus in einer Wand endet. Nicht meine. Ist ihm noch nie passiert! Nun gut. Jetzt hab ich Internet und der Techniker hat seine Statistik auf 50% aufgebessert.

Und weil ich jetzt Snow Patrol über iTunes höre und brav in meinen Blog schreibe und gleichzeitig noch ein paar bewundernde Worte für Herrn Knurrunkulus übrig habe, wird dieser mir nun ein Verdienstkreuz basteln. Denn nur ihm verdanke ich neue, sehr gute Musik und wirklich tolle neue Filme. Das verschafft mir doch gleich eine ganz neue Lebensqualität. Und dann bekomme ich noch eine Widmung in seinem Blog. Da sind die Viren, die er mir ganz unauffällig untergeschoben hat, gleich vergessen. Also: Dafür ein großes Danke!

Ich werde dann von der feierlichen Übergabe des Verdienstkreuzes berichten.

Donnerstag, Februar 22, 2007

Wann sollte man gegen das Management Gewalt anwenden?

Nachdem ich Herrn Münkler (der mich mit seinem Werk bei meiner Hausarbeit unterstützen möchte) während den Zugfahrten ausführlich auseinandergenommen habe, musste ich einfach abwechslungshalber zu einem Buch greifen das unterhält. Zu Hause angekommen wurde es mir auch gleich in die Hand gedrückt:



Hier geht es um einen typischen Großkonzern, namens Zephyr Holdings. Stephen Jones, Universitätsabsolvent, der gerade erst in die freie Wirtschaft entlassen wurde, und nun neuer Verkaufsassistent bei Zephyr ist, gerät in ein wunderbares Arbeitsklima, voller Intrigen, bizarrer Mitarbeiterrichtlinien und absurder Management-Entscheidungen. Jones stellt einige unangenehme Fragen:

Warum gibt es keinen 13. Stock? Was verkauft Zephyr überhaupt? Weshalb verdient die gut aussehende Rezeptionistin mehr als alle anderen, obwohl sie selten an ihrem Platz ist? Wieso sind alle Stockwerke verkehrt herum nummeriert? Und warum zur Hölle ist dies alles für die anderen Mitarbeiter vollkommen normal?

Als er Daniel Klausmann, Inhaber der Firma, zur Rede stellen will entdeckt er den eigentlichen Zweck des Unternehmens. Doch Jones hat trotz seines Management-Studiums noch Moral und Ethik und als Massenentlassungen anstehen, zettelt er einen Aufstand an...

Es ist schwer, diese Geschichte schmackhaft zu machen, ohne den wesentlichen Wendepunkt zu verraten. Berry schreibt in einer herrlichen Ironie über die amerikanische Management- und Firmenkultur. Trotz dass er zum Ende leider etwas schwach wird, lohnt es sich dieses Buch zu lesen, es wird einen nicht mehr los lassen und durch den Alltag begleiten.

Max Berry widmete dieses Buch seinem ehemaligen Arbeitgeber Hewlett Packard, bei dem er lange im "Darmtrakt" arbeitete. Ansonsten hält er sich laut Klappentext an einen strikten Dress-Code und beschränkt persönliche Gespräche auf maximal zwei Minuten.

Dienstag, Februar 20, 2007

Alice - Part 2

Gerade sitze ich am Telefon und höre die wunderbare Warteschleifen-Melodie der Alice-Hotline. Die hat mir nämlich heute morgen eine Sms geschickt, in der sie mich bittet, anzurufen wegen einer Störung. Zwecks neuer Terminabsprache. Schon Sonntag habe ich mich aufgerafft und angerufen, einfach weil ich einfach mal wissen wollte, was mit meiner Freischaltung ist. Nun hatte ich gerade ein menschliches Wesen am Telefon (nach fünf Minuten Warteschleifenmelodie) und natürlich war das die falsche Abteilung. ich wurde weitergeleitet und höre nun also schon wieder die Endloswiederholung:

"Wir verbinden Sie gleich mit einem unserer Mitarbeiter - Bitte haben Sie noch einen Augenblick Geduld"

Meine Wartezeit beträgt länger als fünf Minuten...ich warte dann mal.

21 Minuten später:
Ich weiß jetzt, dass meine Leitung eine Störung hat. Und ich weiß dass wieder ein netter Mensch in Pink kommen wird um sich meinen Telefonanschluss anzukommen. Diesmal wirklich. Er möchte zum allgemeinen Verteiler in der Wohnung. Der ist im Keller. Problem: Ich habe keinen Keller. Es gibt einfach keinen.
Ich bin also gespannt und werde warten...

Freitag, Februar 16, 2007

Traue niemandem der Pink trägt



Es wird Tote geben. Nein, das ist keine Ankündigung eines Amoklaufs, auch wenn ich den Gedanken nicht ganz reizlos finde. Aber die Herren in Pink von der Telekom sollten mir demnächst möglichst aus dem Weg gehen.
Nachdem ich Dienstag meine Statistik2-Klausur (2. Versuch) mal wieder mit 99%iger Wahrscheinlichkeit in den Sand gesetzt habe (verlasst euch nicht darauf, ich habs nicht mit Wahrscheinlichkeiten ausrechnen...), wollte ich Mittwoch endlich mal wieder in die Heimat und mit meinem lieben Papa seinen Geburstag feiern. Problem daran ist: Freitag sollte ich endlich Internet und meinen Telefonanschluss bekommen. Dazu musste ein netter Herr von der Telekom in meiner Wohnung vorbeisehen. Gut, okay, ist nicht angenehm, aber wenns muss fahre ich am Donnerstag wieder nach Oldenburg, damit ich Freitag auch rechtzeitig für mein Date mit dem Herren in Pink anwesend bin. Er wollte zwischen 8 und 16 Uhr vorbeisehen. Und was ist? Ich wurde versetzt. Keiner kam.
Kein Date mehr mit Männern, die Pink tragen. Das nächste mal soll Alice persönlich vorbeikommen.

Also werde ich leider etwas länger ohne Internet in meiner neuen Wohnung sitzen. Aber ich habe es ja inzwischen nach mehreren direkten Hinweisen, unter anderem von diesem Herrn, geschafft mein Passwort für meinen Blog herauszukramen. Ich bin also wieder da...mehr oder weniger.

Buxtehude.
Wein.
José Gonzales - Heartbeats.