Sonntag, März 11, 2007

Wo ist der Sandsack?

Warum wird man eigentlich immer wieder auf irgend eine Art und Weise enttäuscht? Ob von Freunden, die sich als solche ausgaben, dich später aber fallen lassen. Oder von wichtigen Menschen, bei denen du eigentlich denkst, dass sie sich für dich einsetzen und es dann doch nicht tun. Habe ich einfach eine verkehrte Auffassung von Freundschaft, wenn ich davon aussgehe, dass mir ein Freund wichtig ist und ich mich für ihn einsetze? Dass ich den Mund aufmache, wenn er von anderen Menschen schlecht behandelt oder ausgegrenzt wird? Ist es nicht mehr selbstverständlich an Freunde zu denken und sie gerne um sich zu haben?
Vielleicht sehe ich das auch zu eng, aber ich denke schon man sollte hart differenzieren, wer Freunde sind und wer eigentlich eher zu den "Bekannten" zählt. Vielleicht habe ich ja doch mehr "Bekannte" als ich dachte und weniger Freunde, als ich ahnte.
Oder es mangelt mir einfach zu sehr an der Auffassung, dass Freundschaft heißt: "Der Andere muss sich bemühen." Ich dachte immer, das beruht auf Gegenseitigkeit.
Und warum passiert sowas immer genau dann, wenn man sie am Meisten bräuchte - diese Freunde?

Dazu kommt denn eine unglaublich positive Hausarbeit, bei der ich mich den ganzen Tag mit Krieg, Massenvergewaltigung und Verstümmelung befassen darf.

Eigentlich bin ich kein depressiver Mensch, aber da reicht auch der gute Tee und das tolle Wetter nicht mehr aus um die Laune zu heben. Gut, Frust rauslassen hab ich soeben getan. Noch Jemand eine Idee, was dagegen hilft?

Nachtrag: Habe ganz vergessen zu erwähnen, dass mein Professor (der mich bei meiner Abschlussarbeit betreut) leider eine ganz andere Idee hat wie diese aussehen soll, als ich. Somit hat er meine Fragestellung nochmal komplett umgeworfen. Danke!

Nachtrag 2: Damit sind natürlich nicht alle Freunde gemeint. Die gemeint sind werden sich sicher wiederkennen. Ansonsten fragt gerne nach. Danke für die Aufmerksamkeit und noch einen wunderschönen Sonntag!

Kommentare:

Ulrike hat gesagt…

Kopf hoch, Allie! Wir wissen doch, wie man mit solchen Freunden umgeht: ignorieren.

Knurrunkulus hat gesagt…

Ich habe das jetzt einfach mal so gemacht: Einen Anruf getätigt und mit verwirrten Menschen gesprochen, die mich fragten wie ich dass den bitte finanzieren wolle was ich da vorhabe und ob ich eigentlich ne Klatsche hätte und ob mir klar wäre dass ich damit ja auch Arbeitsplätze vernichten würde und was ich eigentlich für ein skrupelloser Oligarch sein müsse.

Nun ja, letztendlich hat es dann aber doch geklappt. Ich halte deswegen nun 51% der Anteile an der Para-Pluesch-Klinik. Das Ding gehört also quasi mir. Und hiermit setze ich dich gerne als neue Cheftherapeutin an.

Ich hoffe ernsthaft dass ich helfen konnte. ;)

Und schicke noch tröstende Grüße hinterher.

Allie hat gesagt…

Ach ja...da stehen wir drüber. Stimmt ja ;)

Nach ner halben Flasche Wein, nem tollen Gespräch und nem netten Film gehts mir auch schon viel besser. Und da die Magenschmerzen auch verschwunden sind...:)

Außerdenm bin ich nun Cheftherapeutin der Kuscheltiere! Juhu! Her mit euren Kuscheltieren!