Freitag, Juni 06, 2008

Pure Motivation

Manchmal hat man Dozenten, die einen einfach begeistern können. Ist das Thema sowieso schon genau DAS, was man machen möchte (in meinem Fall International Relations) Endet dies in einem Amazon-Kaufrausch. Die Rechnung wird ganz, ganz böse sein.

Dafür hab ich nun Ansätze für meine Masterthesis.

Dienstag, Mai 13, 2008

Nicht ein bisschen...

schlechtes Gewissen will sich einstellen, dass ich hier schon sehr lange nichts mehr geschrieben habe.
Also mal ehrlich...ich will keine Zeit mit bloggen verschwenden, wenn ich stattdessen mit meinem Liebsten und unserem Dicken spazieren gehen kann, wir schwimmen sind, ins Kino gehen oder einfach Grillen und das gute Wetter genießen. Oder auch mal laaaange im Bett liegen bleiben und einfach nichts tun. Selbst das ist besser, als zu bloggen. Und selbst wenn ich zu oben genannten nicht komme, muss ich lesen, lesen, lesen für viel zu viel belegten Seminare. Daher gibts jetzt noch ein paar Bilder, um den Text zu strecken.


Überall Kanäle, Wasser und der Dicke ist eine richtige Wasserratte geworden.




Irgendwie sind sie schon eins...die beiden.


Also Leute: Raus in die Sonne! Genießt das Wetter! :)
PS: Huch, nun hab ich doch gebloggt.

Freitag, April 18, 2008

Terve!

Was macht Allie eigentlich freitags um 10 Uhr am Morgen? Schlafen? Nein. Frühstücken. Nope.
Sie lernt Finnisch. Dazu ein unterhaltsamer Link, damit ihr euch vorstellen könnt, was dies für eine Sprache ist: Klick

Personalausweis auf finnisch heißt übrigens: henkilöllisyystodistus

Donnerstag, April 10, 2008

Trash TV

Ich muss mich einmal kurz über unsere Fernsehkultur auskotzen.
Ich wehre mich dagegen "Germanys Next Top Model" zu sehen. Gut, in die ersten beiden Staffeln habe ich zugegebener Maßen noch hineingezappt. Nun allerdings ist es irgendwie doch immer das gleiche: Der gleiche Zickenterror, die gleichen Gesichter nur etwas anders ausgeprägt, die gleichen Typen, von denen man doch eh weiß, dass sie nur da drin sind um Terz zu machen und kurz vor Schluss eh rausfliegen. Ähnlich geht es mit mit "Deutschland sucht den Superstar", "Popstars", "Big Brother" (oh mein Gott)...nichts davon ist auch nur irgendwie sehenswert. Die erste Staffel - alles war neu, okay, man sieht mal rein, denn abgesehen von der eigenen Neugierde bestimmten sie irgendwie auch das tägliche Gespräch.
Heute interessiert sich kaum einer noch dafür, und zugeben tut es eh keiner mehr. Anders an einem Freitag auf dem Weg nach Hamburg zum Kiez. In der S-Bahn gegenüber von einer Freundin und mir saßen ca. 18-19 jährige Jugendliche. Sturzbesoffen. Derjenige, der am harmlosesten aussah, fast ein wenig wie ein kleines Mauerblümchen brüllte ständig durch die Gegend, dass "Gina-Marie" oder war es "Lisa-Marie"..."Gina Lisa"?, die absolut geilste wäre. Ein riesiges Fragezeichen tat sich mir auf. Wer zum Teufel ist das? Ein neue Porno-Darstellerin? Fast. Es ist eines der Mädchen von "Germanys Next Top Model", wie mir meine Freundin mitteilte. Diejenige, die aussieht wie eine Prostituierte. Ahja. Gut. Irgendwie kommt man doch nicht drum herum.
Liest man die FAZ, bekommt an kritischen Artikeln oder Interviews, die ebenfalls mit der Suche nach dem neuen deutschen, magersüchtigen, egozentrischen und eh irgendwann in der Versenkung verschwindenden Top Model gespickt sind, nicht vorbei.
Vor sechs Wochen hab ich eben diese Freundin besucht, mit der ich auch an dem Abend unterwegs war. Den ganze Abend lief nebenbei "Big Brother". Ich war schockiert. Das kann doch kaum eine meiner wenigen Freunde in meiner Heimat sein. Die Frau mit Charakter, gutem Geschmack und Schlagfertigkeit. Naja, wenigstens steht sie dazu.

Ich hingegen bin da lieber Serien-Opfer. Auf die neuen 24 Folgen warte ich gebannt, Heroes kann gar nicht schnell genug wieder anfangen, wo bleibt nur Lost und endlich gibt es neue Greys Anatomy Folgen. Auch Pro7 zeigt seine neuen Scrubs-Staffeln und ich sitze begeistert davor.
Apropos Pro7. Früher DER Sender, der weniger schlechte Shows brachte, kann ich ihn heute tagsüber nicht mehr anschalten, weil mir spontan erstmal schlecht wird. Die Suche nach den Models, die Suche nach dem besten Bewerber, Umstyling wo man nur hinsieht und was ist eigentlich diesen Frühling so aktuell in Sachen Mode? Welche Großfamilie plaudert im TV wieder Geschichten aus, die sie ihrer eigenen Familie Jahre lang nicht beichten konnte, nun aber gerne an Millionen Zuschauer weiterträgt? Oh und wir dürfen auf keinen Fall die neuen Folgen von Models und Freaks vergessen.

Es gibt da ein böses Wort für: "Unterschichten TV". Oder auch "Trash TV".
Ein wunderschönes Merkmal dafür ist, dass keine mehr normal Sprechen kann. Sehr euch eine dieser Serien an und ihr werdet merken, dass alle nur noch schreien. Keiner hört sich mehr zu, statt dessen gilt das Gesetz des Lautesten. Traurig. Aber wie soll man sich auch ansonsten bei Hauptschulklassen mit 35 Schülern bemerkbar machen?

-Altaaaa...isch mach disch feddisch alta-

Montag, März 31, 2008

Fernweh: Nottingham, UK

Nachdem mich mein lieber Gastgeber nun schon das zweite Mal darauf verweist, dass mein groß angekündigter Beitrag über meinen Besuch bei ihm in Nottingham noch fehlt...folgt nun dieser.

Ich war zuvor noch nie in Great Britain gewesen. Trotzdem mag ich es. Einfach so. Also war ich nun extrem gespannt, ob alle Vorstellungen die ich mir gemacht habe auch der Wirklichkeit entsprechen. Geplant waren also vier Tage zu Besuch beim Kurru.
Am Freitag bin ich also früh morgens in den Flieger gesprungen und nach London gedüst. Von dort aus ging es etwa vier-fünf Stunden lang mit dem Bus bis nach Nottingham.
Als ich abends dort ankam und vom ZOB abgeholt wurde, begrüßte mich neben dem guten Knurru auch wunderbarer britischer Regen. Juhu!
Nach der obligatorischen Wohnungsbesichtigung und dem Abladen meines Gepäcks ging es dann los zu meinem ersten Besuch in einem original britischen Pub. Pure Abenteuerlust packte uns dort und wir bestellen von der großen Karte etwas, was uns absolut unbekannt war. Es schmeckte zwar, im nachhinein stelle sich jedoch heraus dass meine "faggots" kleine Bällchen aus Schweineinnereien waren.
Nachts erfasste uns dann ein unglaubliches Unwetter (England hat mich getauft) und durchnässt ging es nach den ersten vier Folgen der neuen 24-Staffel (große Augen, ganz große Augen) ins Bettchen.
Am nächsten Tag startete die Sight-seeing-Tour durch Nottingham. Vom ältesten Haus in Nottingham über die wundervolle Robin Hood Statue sahen wir außerdem noch das Nottingham Castle und die vielen Höhlen bei der Caves-tour. Wir waren jedoch etwas erstaunt, als der Tourführer uns fragte: "Where are you from?"
Wir: "Äh..germany"
Er: "Ja, wo denn aus Deutschland?"
Es stellte sich nämlich anschließend heraus, dass der gute Mann wunderbar Deutsch sprach und auch in Bremen schon ein Bier im Ratskeller getrunken hat, womit er mit etwas vorraus hat.
Glücklicherweise hatten wir am Samstag ganz wunderbares Wetter und konnten die Sonne genießen, die mir den Monat zuvor immer verwehrt blieb.
Noch kurz einen Blick auf den "Old Trip to Jerusalem" (einer der ältesten Pubs Nottinghams..angeblich, zwei weitere behaupten das auch noch) und die "St. Marys Church" geworfen, danach natürlich Fish and Chips probiert und ab ging es nach Hause. Noch kurz die letzte Lost-Folge gesehen und dann ins Bettchen.
Am Sonntag ging es dann los in den Wollaton Park, eine wunderschöne Anlage mit Golfplatz, auf dem die Rehe frei zwischen den Golfern herumlaufen. Oder andersrum?
Danach starteten wir unsere Tour in den 55 Minuten entfernten Sherwood Forrest, in dem wir die kleinen Robin-Hood-Museen besucht haben und anschließend durch den Wald zur "Old Major Oak" kamen. Bevor wir mit dem Bus unsere Rückfahrt antraten, besuchten wir noch die alte Kirche, in der angeblich Robin und Marian damals geheiratet haben sollen.
Man muss dabei jedoch sagen, dass Nottingham sich auch dadurch auszeichnet, dass eigentlich alles nicht wirklich das ist, was drauf steht. Das alte Nottinghamer Schloss zum Beispiel ist abgebrannt und zig Mal neu erbaut worden, ebenso unwahrscheinlich ist es, dass die alte Eiche der Baum ist, an dem sich Robin and his Merry Man getroffen haben, da sie damals noch nicht den heutigen Umfang von 11 Metern hatte und sicherlich nicht so auffällig war. Aber wie steht es auf der kleinen Tafel daneben? "Irgendwann haben sich irgendwelche Männer unter dieser Eiche getroffen"...
Auch die besagte Kirche kann nicht wirklich die Originale gewesen sein, da sie später abgebrannt ist und neu erbaut wurde. Aber so ist es mit vielen historischen Dingen und schön war es dennoch!
Am Montag ging ich dann morgens noch selbstständig auf Erkundungs- und Fotografietour, hab fatalerweise einen Blick in einen DVD-Shop geworfen (die Serien! all diese Serien!!) und wurde dann ganz gentleman like zum Bahnhof gebracht und verabschiedet. Nach erneuten vier Stunden Busfahrt, zwei Stunden Wartezeit auf dem Flughafen, einer Stunde Flug, plus einer Stunde Straßenbahnfahrt in Bremen bin ich dann heile zu Hause angekommen.

Es war einfach wunderbar. Genau wie ich es mir vorgestellt habe. Abgesehen davon, dass anscheinend einige Engländerinnen ein Problem damit haben die Temperatur abzuschätzen.
Dennoch hat England so viele schöne Seiten:
Unheimlich höfliche Menschen. Das "thank you", dass dem Busfahrer zugeworfen wird, wenn man den Bus verlässt. Leckeres Pint und guten Tee! Fröhliche Pubs und eine after-work-kultur, wie wir sie hier nur vermissen können.
Ich freu mich auf meinen nächsten Besuch in England, bei dem ich hoffentlich viel von London zu sehen bekomme.
Mein Traumurlaub ist ja schon seit längerem eine mehrwöchtige Rucksackour durch Great Britain: London, Cornwall, Cambridge und Oxford, Newcastle, Liverpool, Manchester rüber nach Schottland: Inverness, Edinburgh, Fort William, Loch Ness, Shettland Inseln, Isle of Man nach Irland: Dublin, die britischen Kanalinseln und vielleicht dann wieder nach Hause.
Wer finanziert mir das? Freiwillige bitte vor!

So,

nochmal kurz vor Schluss meinen obligatorischen Monatspost verfassen...kleiner Scherz.
Ich habe es endlich geschafft, über meinen Laptop auf meinen Blogaccount zugreifen zu können, was heißt, dass ihr nun viiiiel öfters mit nervigen Geschichten versorgt werdet, als die letzten Monate.
Und da ich gerade gemütlich im Bett liege und etwas Zeit habe, fang ich doch kurz mal an:

Ab Anfang 2009 werdet ihr hier regelmäßig mit Berichten aus Helsinki versorgt. Letzte Woche habe ich die Bestätigung bekommen, dass meine Bewerbung um ein Auslandsemester in Finnland angenommen wurde. Natürlich wird es bis dahin Beiträge über den Leidensweg beim erlernen der Sprache geben ;).
Davor wird es ab September regelmäßig Beiträge aus und rund um Marburg geben, da ich auch dort dieses Jahr noch drei Monate für ein Praktikum verweilen werde. Ab September lebe ich also mehr oder weniger aus der Tasche.
Dies tue ich jedoch irgendwie schon seit diesem kompletten Monat: Die Hälfte meines Inventars befindet sich in der Nähe von Hamburg bei meinen Eltern, die andere Hälfte ist momentan in Bremen geblieben und aus der Tasche lebe ich vor allem, wenn ich bei meinem Freund in Hannover bin. Man könnte das auch als langsamen Prozess der Gewöhnung betrachten, denn anders wird es dieses und nächstes Jahr kaum werden. Die Neuzeitnomaden - es kann nicht nur mir so gehen. Vermisst ihr es, einen festen Wohnort zu haben oder genießt ihr die Flexibilität?

Da ich nun jedoch, wie erwähnt, auch von meinem geliebten Laptop aus schreiben kann, könnt ich euch auf viele Beiträge, Fotos und Kritiken gefasst machen. Mit Erschrecken musste ich nämlich feststellen, dass ich als absolute Leseratte noch keine Buchkritik, bzw. keinen Buchtipp hier veröffentlicht habe. Schande über mich!
Man könnte das auch als verspätete gute Vorsätze fürs neue Jahr betrachten. In der momentanen Situation erscheint nichts unmöglich und alles gar nicht so schwer.

Freitag, Februar 22, 2008

Die Wahrheit ist...

Mit Bekanntschaften über Internet ist das schon so eine besondere Sache. Lernt man allerdings Menschen über Spiele kennen, z.B. so genannte "Massively Multiplayer Online Role-Playing Games" (MMORPG) wie zum Beispiel World of Warcraft (WoW), ist das ganze nochmals anders.
Ich habe mich in der Zeit, seit ich online bin schon mit einigen Netzbekanntschaften getroffen. Am Wochenende hingegen war ich das erste mal bei einem Gildentreffen dabei. In WoW können sich die Spieler zu Gilden zusammenschließen: Sie gehören zusammen, spielen im Idealfall gemeinsam miteinander, helfen sich gegenseitig oder raiden (25-er Gruppen die gemeinsame Aufgaben lösen und Gegner bekämpfen).
Ich gehöre zu den "Fallen Soul". Einige Mitglieder haben sich vergangenes Wochenende in Frankfurt getroffen und ein gemeinsames Wochenende verbracht.
Das Bild vom pickeligen, Brille tragenden, verstörten, zurückgezogenen, potentiellen Amokläufers hat dort keiner erfüllt. Im Gegenteil: Schaut man sich diese Menschen so an, kommt man kaum auf den Gedanken, dass sie ein paar Abende in der Woche damit verbringen einen Nachtelf, Gnom, Zwerg oder ähnliche Rassen durch die virtuelle Welt zu steuern.
Natürlich ging es an diesem Wochenende viel um das Spiel. Aber ebenso um persönliche Dinge und Interessen.
Am Sonntag war ich schon traurig, da das nächste Treffen erst wieder in einem Jahr stattfinden wird. Allerdings hab ich an diesem Wochenende so viel Spaß gehabt wie lange nicht mehr. Keine Politikstudenten, von denen anscheinend einige nicht locker lassen können, wenig Spaß verstehen und das Konkurrenzdenken herrscht.

Ob ich süchtig bin? Es gibt viele, die dies sind. Die den Pc sofort morgens starten, sich Ziele setzen, was sie am Tag erreichen wollen, welche Gegenstände sie bekommen müssen und die JEDEN Abend 6 Stunden und mehr vorm Spiel sitzen und in großen Gruppen Aufgaben lösen. Die kaum mehr soziale Kontakte haben.
Das Spiel an sich jedoch fesselt mich nicht. Vielleicht aber bin ich ein wenig nach den Menschen süchtig, nach der Gemeinschaft, der Community. Ob mich dies stört? Eigentlich nicht.

Hier einige nette Bilder vom Abend, inklusive Stripeinlage ;)

Donnerstag, Januar 31, 2008

Wer nichts wird...

Ich glaube, dass es in Sachen Berufswahl zwei verschiedene Arten von Menschen gibt.
Die einen (zu denen gehört meine jüngere Schwester), wissen schon länger was sie machen wollen. Und dieser Beruf füllt sie voll und ganz aus, selbst die unangenehmen Seiten können sie mit einem Lächeln hinnehmen. So etwas nennt man wohl Berufung.
Meine Schwester wusste seit ihrem ersten Praktikum (wenn nicht schon eher), dass sie Erzieherin werden will. Nun gut, mag mancher sagen: Das machen so einige junge Mädels. Aber bei ihr ist das etwas anderes, sie ist dafür geboren und kein anderer Beruf würde sie glücklich machen. Und darum beneide ich sie sehr. Selbst wenn im Kindergarten die Magen-Darm-Grippe umhergeht und sie zehn kranke, sich übergebende Kinder haben, kann sie am Ende des Tages doch irgendwie im Scherz darüber sprechen.

Der zweite Typ kann so ziemlich alles im Leben machen, was ihm einigermaßen liegt und er könnte es mit Anstrengung vielleicht auch gut machen und wird zufrieden sein - wenn denn alles gut läuft. Es ist jedoch keine Berufung, vielleicht ist es das fehlende Lächeln wenn man über die lästigen Seiten seines Jobs spricht...die völlige Hingabe.
Zu dieser Sorte gehöre ich. Es gibt vieles was mir Spaß machen würde, aber nichts, wozu ich mich berufen fühle. Bei dem ich wüsste: Wenn ich nicht diesen Job machen kann, werde ich nicht glücklich im Leben. Das hat natürlich den Vorteil, dass man flexibler ist. Der Nachteil ist, dass man wohl immer eine Ungewissheit mit sich rumträgt, ob man wirklich das tun will, was man gerade macht. Oder ob nich doch etwas anderes besser wäre. Manchmal führt diese Ungewissheit auch dazu, dass man sich für nichts richtig entscheiden kann.
Bei mir ist es eher so, dass ich verschiedenes probiert habe:
Praktikum im Kindergarten (auf Dauer doch recht anstrengend),
Praktikum im Vertrieb der Holsten AG (interessant, aber einfach nicht das wahre), Wirtschaftsgymnasium (dreiJahre BWL/VWL/Rechnungswesen/Controlling waren drei Jahre zu viel),
zwei Praktika in Lokalredaktionen (ich dachte DAS wäre es...aber langsam kommen Zweifel), Studium der Geschichte (fand ich immer toll...aber was damit machen?) und
der Sozialwissenschaft (auch interessant) und noch immer bin ich mir nicht sicher...

Und irgendwie gibt es diese Situation erschreckend oft:
Man denkt sich "bis zum Abi musst du schon wissen was du machen willst" - man weiß es nicht genau, aber die Studienrichtung gefällt. Im Studium denkt man "bis zum B.A. solltest du schon wissen was du machen willst" - man weiß es immernoch nicht genau, aber die Studienrichtung macht immernoch spaß. Und danach? Die einen machen Praktika und wissen es immer noch nicht so genau, aber sie sind wenigstens dabei es herauszufinden.
Die anderen (meine wenigkeit) studieren weiter und werden sich dem vielleicht langsam klar.
Und ein Teil ist sich immernoch unsicher...