Montag, Juli 16, 2007

Burn out

Die neue Studentenkrankheit: Das Burn-out-Syndorm.
Wer meint, dass studieren einfach wäre und mal eben so nebenbei läuft hat gut reden. Selbst das Studentenwerk registriert einen Anstieg der Depressionen, Angstattacken, Versagensängste, Schlafstörungen oder Magenkrämpfe bei den Studenten.
"Studieren bis zum umfallen"? Das kann doch nicht der richtige Weg sein.

Zum Glück bin ich von Depressionen und Angstattacken verschont geblieben. Okay, Zweifel kommen immer, aber es bleibt alles im normalen Maß.
Tja und dann kommts: Schlafstörungen. Das ist mir nicht unbekannt. Selten werde ich richtig müde und meistens schlafe ich nicht vor 4 Uhr ein. Gut dass ich es momentan machen kann mit meiner einen Vorlesung am Montag.
Und Magenkrämpfe? Gestern Abend kamen sie wieder. Mein Magen setzte einfach aus. Also schnell das übliche Programm (ich kenne das ja schon): Magengel, Natriumhydrogencarbonat und Schmerztabletten. Gegen 24 Uhr wurde es nicht wirklich besser, also erneut Schmerztabletten eingeworfen, leider eine andere Art als die erste Dosis. Gegen 00:30 Uhr konnte ich dann langsam einschlafen um gegen 2 Uhr erneut von den Magenschmerzen geweckt zu werden. Also wieder zwei Tabletten genommen und gegen halb 4 haben diese auch irgendwann gewirkt. Den ganzen Abend hatte ich bei angenehmen 30 Grad mit einer Wärmflasche auf dem Bauch in meiner Dachgeschosswohnung gesessen...

Zählt das auch schon zum Burn-out? Wobei ich diese Art Magenschmerzen schon seit 6 Jahren regelmäßig habe.
Soll das Fazit des Studiums sein, verschuldet und körperlich geschafft in das Berufsleben einzusteigen?

Kommentare:

Denise hat gesagt…

"Patienten mit Burnout-Syndrom müssen durch professionelle Hilfe unterstützt werden."
Ich würde Dir dann mal einen Gang zum Arzt vorschlagen am besten einen Psychotherapeuten.
Eine ehemalige Kollegin von mir leidet unter dem Burn-out Syndrom und ist seit über 2 Jahren deswegen krankgeschrieben und in ständiger Behandlung.

Allie hat gesagt…

Naja, ein Psychotherapeut würd ich als übertrieben ansehen, aber vllt. sollte ich wirklich mal zum Arzt mit meinem Magen. Hab das ja schon länger..wenn ich die Ärzte nicht so hassen würde ;)

Denise hat gesagt…

Das hab ich Dir ja auch noch nie gesagt, oder?

Aber Arzt ist pfui ;) Lieber viele bunte Pillen einwerfen *fg*

Lorelei hat gesagt…

Das mit dem Magen kenne ich auch. Bei mir reagiert der Körper auf Studien- und sonstige Belastungen mit Magenschleimhautentzündung. Beim ersten Mal fragte der Arzt nur: "In welchem Semester sind sie, und wieviele Stunden pro Woche arbeiten Sie nebenbei? Aha."
Und die Panikattacken, die einen nachts vom Schlafen abhalten - tell me 'bout it....